Auf einen Blick
Ein sinnvoller Flow braucht einen passenden Anlass, verlässliche Shopdaten, klare Ausschlüsse und hilfreiche Inhalte. Wir priorisieren die vereinbarten Strecken, setzen sie in Klaviyo um und kontrollieren den Ablauf. Bestehende Flows können dabei die Grundlage bilden; ein kompletter Neuaufbau ist keine pauschale Voraussetzung.
Wann lohnt sich die Überarbeitung Ihrer Klaviyo-Flows?
Die Betreuung richtet sich an B2C- und B2B-Online-Shops im DACH-Raum. Typische Anlässe sind eine Willkommensserie mit veralteten Inhalten, unpassende Kauferinnerungen oder E-Mails nach dem Kauf, die nicht zum gekauften Produkt passen. Auch beim Aufbau eines neuen Kanals besprechen wir, welche Automationen zu Ihrem Sortiment gehören.
Bevor weitere Strecken entstehen, betrachten wir den vorhandenen Bestand. Welche Flows sind aktiv, welche Nachrichten werden versendet und wo überschneiden sich Inhalte? Unser Klaviyo-Audit-Ratgeber hilft, diese Ausgangslage systematisch zu beschreiben. Die übergeordnete Klaviyo-Agenturseite ordnet Flows in die gesamte Betreuung ein.
Shop-Anbindung und verfügbare Ereignisse prüfen
Wir arbeiten unter anderem mit Shopify, Shopware, Magento, JTL und WooCommerce. Entscheidend ist, welche Ereignisse die konkrete Anbindung übermittelt und ob sie am richtigen Profil ankommen. Ein hinzugefügter Warenkorbartikel ist ein anderes Signal als ein begonnener Checkout. Die Namen und verfügbaren Informationen hängen vom Setup ab.
Für eine Checkout-Erinnerung brauchen wir sowohl das auslösende Ereignis als auch ein verlässliches Kaufsignal. Fehlt dieses, können bereits kaufende Kunden weiter erinnert werden. Wir klären außerdem benötigte Produktinformationen, Personalisierung und Versandberechtigungen. Welche Prüfungen zu Ihrer Einrichtung gehören, ergibt sich aus der vorhandenen Integration und dem vereinbarten Umfang.
Die passenden Kundenmomente zuerst bearbeiten
| Kundenmoment | Mögliche Strecke | Zentrale Frage |
|---|---|---|
| Newsletter-Anmeldung | Welcome Flow | Welches Versprechen soll die erste Nachricht einlösen? |
| Begonnener Kauf ohne Bestellung | Checkout-Abbruch | Sind Startsignal, Kauf und Ausschluss zuverlässig erkennbar? |
| Bestellung eines erklärungsbedürftigen Produkts | Nachrichten nach dem Kauf | Welche Nutzungshilfe passt wann zum Produkt? |
| Erwartbarer Wiederkauf bleibt aus | Nachkauf oder Winback | Welcher Abstand ergibt sich aus dem tatsächlichen Kaufverhalten? |
Ein Verbrauchsprodukt und ein langlebiges Möbelstück begründen andere Abläufe. Deshalb übernehmen wir keine feste Zahl von Standardnachrichten als allgemeine Lösung. Der Flow-Grundlagenratgeber erklärt die Auswahl; die Vertiefungen zu Welcome Flows und Warenkorb- und Checkout-Abbruch zeigen die Unterschiede.
Ablauf, Filter und Inhalte aufeinander abstimmen
Der Auslöser, die Wartezeiten und mögliche Verzweigungen ergeben zusammen die Strecke. In einem Briefing halten wir fest, für wen eine Nachricht gedacht ist und wann sie ausfallen soll. Kaufende Personen, wiederkehrende Kunden oder unterschiedliche Produktgruppen können andere Wege brauchen. Die Regeln sollen sich fachlich erklären und in Klaviyo prüfen lassen.
Trigger-Filter beziehen sich auf das auslösende Ereignis. Profilfilter werden im Verlauf erneut geprüft. Für eine Kauf-Erinnerung kann dadurch eine später eingegangene Bestellung den Versand verhindern. Die offizielle Klaviyo-Dokumentation erläutert diese Unterscheidung.
Unsere Werbetexter und Grafiker entwickeln dazu die passende Botschaft und Gestaltung. Eine Folge von E-Mails soll unterschiedliche Fragen beantworten: Orientierung, Produktauswahl und Hilfe bei der Anwendung brauchen jeweils einen eigenen Inhalt. Die Newsletter-Galerie gibt Einblicke in unsere Gestaltung.
Vor dem Start auch unerwünschte Nachrichten testen
Zur Prüfung gehören passende Personalisierung, funktionierende Links und der vorgesehene Ablauf. Ebenso wichtig sind Fälle, in denen eine E-Mail ausfallen soll. Eine Inhaltsvorschau prüft eine Nachricht; sie ersetzt nicht die Kontrolle der Flow-Regeln. Umfang und Testfälle stimmen wir mit der tatsächlichen Einrichtung ab.
Beispiel eines kontrollierten Testfalls
Ein Testprofil beginnt einen Checkout und bestellt vor der geplanten Erinnerung. Das Kaufsignal muss am Profil sichtbar sein; der konfigurierte Profilfilter soll die Nachricht überspringen. Das Beispiel zeigt eine Prüfmethode, keine bereits durchgeführte Kundenprüfung.
Die einzelnen Nachrichten haben in Klaviyo eigene Status. Auch spätere Schritte müssen in die Kontrolle einbezogen werden. Technische Konfiguration, Test und Freigabe bilden gemeinsam die Grundlage für die Veröffentlichung der vereinbarten Strecke.
Aktive Flows weiterentwickeln und Ergebnisse einordnen
Nach der Einrichtung betrachten wir im vereinbarten Betreuungsumfang Empfängeraktivität und Nachrichten-Ergebnisse. Ungewöhnlich viele übersprungene Nachrichten können beispielsweise eine Regelprüfung begründen; ein schwacher Klickverlauf eine Überarbeitung des Inhalts. Geeignete A/B-Tests können dabei helfen, konkrete Varianten zu vergleichen.
Klaviyo-Umsatzberichte folgen einem Attributionsmodell und belegen allein keine zusätzliche Umsatzwirkung. Wir ordnen Ergebnisse zusammen mit Shop-Ausgangslage, Zeitraum und vorgenommenen Änderungen ein. Unser Kennzahlen-Ratgeber erklärt den Vergleich. Aktuelle Kampagnen bleiben eine eigene Aufgabe der Newsletter-Betreuung.
Was wir für das Erstgespräch brauchen
Hilfreich sind Shopsystem, vorhandene Klaviyo-Flows und ein konkretes Problem: fehlende Orientierung nach der Anmeldung, doppelte Nachrichten oder ein unklarer Auswertungsbericht. Im Gespräch priorisieren wir mögliche Aufgaben und klären, wer Produktwissen, Zugänge und Freigaben beisteuert. Konzeption, Inhalte, Einrichtung und laufende Betreuung werden im Umfang nachvollziehbar abgegrenzt.
Ergebnisse der Zusammenarbeit sehen Sie in unseren Kundenfallstudien. Ein konkreter Erfolg ist kein allgemeines Flow-Versprechen. Die Kostenfaktoren einer Klaviyo-Agentur helfen Ihnen, Einrichtung und fortlaufende Optimierung in einem Angebot auseinanderzuhalten.
Quellen und weiterführende Dokumentation
Technische Aussagen beziehen sich auf die verlinkten Dokumentationen. Beispiele und Arbeitshilfen sind als solche gekennzeichnet.